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REIT

Der Begriff REIT bezeichnet eine Aktiengesellschaft, deren Vermögen ausschließlich aus Immobilien besteht. Die Erträge der REITs stammen sowohl aus dem Verkauf als auch der Vermietung bzw. Verpachtung von Immobilien und Grundstücken. Im Gegensatz zu Immobilienaktiengesellschaften zeichnen sich REITs durch steuerliche Vorteile (Befreiung von Körperschaft- und Gewerbesteuer auf Gesellschaftsebene) sowie die verbindliche Ausschüttungsquote (mindestens 90% des handelsrechtlichen Jahresergebnisses) aus.


Damit eine Aktiengesellschaft den deutschen REIT-Status erlangen kann, muss sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zu nennen wären hier u.a.:

  • Börsennotierung
  • > 15% Streubesitzquote
  • > 75% des Vermögens muss in Immobilien investiert sein
  • > 75% der Erträge müssen aus Immobilienbewirtschaftung stammen
  • > 90% Ausschüttungsquote des HGB Jahresüberschusses
  • > 45% Eigenkapitalquote
  • < 10% direkt gehaltene Anteile je Aktionär

Vorteile einer Anlage in einen REIT

Die Investition in Immobilien mittels REIT birgt gegenüber herkömmlichen Investitionsarten in Immobilien mehrere Vorteile, die zu einer vergleichsweise höheren Rendite führen. Die Steuerbefreiung auf Gesellschaftsebene sowie das qualitativ hochwertige Management der Immobilien machen die kurzfristige und langfristig hohe Ausschüttung der Erträge möglich. Besonders steuerbefreite oder -begünstigte Anleger genießen dadurch einen besonderen Vorteil.

Aber auch für weitere Anlegergruppen wie z.B. Versicherungen ist der REIT eine attraktive Anlagemöglichkeit, da hier REIT-Anteile in die risikoärmere Immobilienquote und nicht in die Aktienquote eingehen.

REITs sind ein weltweit anerkannter Standard für indirekte Immobilieninvestments. Durch die Börsennotierung sind die Anteile leicht handelbar und bieten eine hohe Liquidität.

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