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Nachhaltigkeit bei HAMBORNER

Die Transformation zu einer nachhaltigkeitsorientierten Immobilienwirtschaft ist eine langfristige Zielsetzung, die wir mit unseren Wettbewerbern ebenso wie mit unseren Stakeholdern teilen. Unsere Mission ist es, dieser Entwicklung und dem wachsenden Trend zur ESG-Integration auf Unternehmens-, Objekt- und Investitionsseite aktiv zu begegnen und im Rahmen unseres Wertschöpfungsauftrags gesellschaftliche und ökologische Verantwortung zu übernehmen.

Den Stellenwert von Nachhaltigkeit für die Hamborner REIT AG und ihre Stakeholder betrachten wir dabei nüchtern: Wir konzentrieren uns auf die wesentlichen Auswirkungen unseres Geschäftsmodells und prüfen strategische Entscheidungen und Maßnahmen im Nachhaltigkeitsmanagement gründlich. Denn nur mit klarer Haltung und Fokus werden wir erfolgreich den dynamischen Transformationsprozess in unserer Branche begleiten und die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells sichern. Diese Grundhaltung hat uns auch dazu bewogen, Nachhaltigkeit strategisch zu betrachten und wesentliche ESG-Kriterien in unsere Gesamtstrategie und in unsere Prozesse zu integrieren.

Nachhaltigkeitsstrategie

 

Die Gesamtstrategie der Hamborner REIT AG zielt auf wertschaffendes Wachstum durch die fortgesetzte Optimierung und den renditeorientierten Ausbau des Immobilienportfolios ab. Dies geschieht stets unter Berücksichtigung der Marktentwicklungen, der Wachstumschancen und der erwarteten Wertschöpfungspotentiale. Ein entscheidender Faktor sind darüber hinaus die zunehmenden Anforderungen der Stakeholder an nachhaltiges Wirtschaften.

Die Entwicklung unserer impliziten Nachhaltigkeitsstrategie ist ein dynamischer Prozess, der von zwei entscheidenden und grundlegenden Fragen getrieben wird:

  • Welche politischen und marktgetriebenen Entwicklungen und Rahmenbedingungen müssen wir berücksichtigen, um Risiken abzuwenden und Chancen am Markt zu erkennen?

  • Wo können wir unser Geschäftsmodell eventuell anpassen, um nachhaltiger zu wirtschaften und zusätzlichen Mehrwert zu schaffen?

Die Antworten auf diese Fragen bilden die Basis unseres strategischen Nachhaltigkeitsprogramms, das wir als Fahrplan für die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie nutzen und transparent an unsere Stakeholder kommunizieren. (Details zum Nachhaltigkeitsprogramm der Hamborner REIT AG finden Sie in unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.)

Nachhaltigkeitsmanagement

 

 

Entscheidende Kriterien für unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten sind ihre Realisierbarkeit und ihr Mehrwert. Die Aufgaben in unserem Nachhaltigkeitsmanagement sollen von allen Mitarbeitern mitgetragen werden. Gerade auch deshalb ist die genaue Ressourcenplanung ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Nachhaltigkeitsmanagement verstehen wir als eine interdisziplinäre Aufgabe. Wir müssen uns abteilungsübergreifend den Herausforderungen stellen und jede Form von Silodenken überwinden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Gründung unseres internen Nachhaltigkeitskomitees zur Steuerung und Planung unserer wesentlichen Nachhaltigkeitsaktivitäten. (Details zum Nachhaltigkeitsmanagement der Hamborner REIT AG finden Sie in unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.)

 

Stakeholder

Schlüssel zum Erfolg jeder Nachhaltigkeitsstrategie ist die Kooperation mit den externen Stakeholdern. Deshalb haben wir ein systematisches Stakeholder-Engagement-Programm entwickelt, um die Interaktion mit unseren relevanten Stakeholdern zu intensivieren. Über verschiedene Dialogformate bringen wir geschäftsrelevante Nachhaltigkeitsthemen auf die Agenda und geben unseren Stakeholdern die Gelegenheit, eigene Themen zu adressieren, um auch daraus ggf. strategische und organisatorische Maßnahmen abzuleiten. (Details zu unserem Stakeholder-Management und zum Stakeholder-Engagement-Programm finden Sie in unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.)

Wesentliche Themen und Handlungsfelder

 

 

Bei der Definition der geschäftsrelevanten ESG- und Nachhaltigkeitsthemen orientieren wir uns streng am Prinzip der Wesentlichkeit und folgen unserem Grundsatz, die verfügbaren Ressourcen und unser Engagement effizient auf jene Themen zu lenken, bei denen wir die größten Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft identifizieren – und bei denen wir zugleich die effektivsten Hebel für eine Optimierung unserer ESG-Performance ansetzen können. In diesem Prozess haben wir folgende zentrale ESG-Handlungsfelder definiert:

  • Corporate Governance & Dialog

    ESG-Kriterien nehmen in den Grundsätzen der Leitung und Überwachung unseres Unternehmens einen immer größeren Stellenwert ein. Damit begegnen wir auch der wachsenden Rechenschaftspflicht bezüglich der Chancen und Risiken unseres Geschäftsmodells im Zusammenhang mit ESG-Themen.

    Durch unser Engagement in Organisationen wie dem Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft oder dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) bringen wir uns aktiv für die Entwicklung branchenspezifischer ESG-Kriterien und die Anpassung von Corporate-Governance-Richtlinien ein.

  • Umweltmanagement & Klimaschutz

    Unser Umweltmanagement treiben wir bereichsübergreifend voran und heben Potenziale entlang der Wertschöpfungskette – angefangen beim Ressourcenverbrauch im eigenen Verwaltungsgebäude bis hin zur Prüfung entsprechender Kriterien bei unseren Mietern und Geschäftspartnern.

    Der Klimaschutz wird zukünftig deutlich stärker in den Fokus rücken. Die aktuellen politischen und marktgetriebenen Entwicklungen bestärken uns bei der Entwicklung unserer Klimastrategie. Wir werden die notwendigen Ressourcen aufbringen, um CO2-Emissionsdaten entlang des Immobilienportfolios zu bilanzieren und die Verringerung von Treibhausgasemissionen in allen Geschäftsbereichen als Leistungskriterium zu implementieren.

  • Bestandsqualität & Portfoliooptimierung

    Im Handlungsfeld Bestandsqualität & Portfoliooptimierung managen wir objektbezogene Herausforderungen bezüglich des CO2-Fußabdrucks und der Umweltkriterien im Rahmen von konkreten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden hier soziale Kriterien wie beispielsweise die Anbindung der Objekte an den öffentlichen Personennahverkehr oder Aspekte der jeweiligen kommunalen Nachhaltigkeitsprogramme berücksichtigt.

  • Mitarbeiterentwicklung

    Im Rahmen der Mitarbeiterentwicklung stehen die Fort- und Weiterbildung, die Prüfung und Umsetzung neuer Konzepte für flexiblere Arbeitsmodelle und die zusätzlich durch die Corona-Pandemie entstandenen Herausforderungen im Gesundheitsmanagement im Fokus.


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