REIT

Der Begriff REIT (Real Estate Investment Trust) bezeichnet eine Aktiengesellschaft, deren Vermögen ausschließlich aus Immobilien besteht. REITs sind ein weltweit anerkannter Standard für indirekte Immobilieninvestments. Die Ertäge der Gesellschaften stammen sowohl aus dem Verkauf als auch der Vermietung bzw. Verpachtung von Immobilien und Grundstücken.

Im Gegensatz zu klassischen Immobilienaktiengesellschaften zeichnen sich REITs durch steuerliche Vorteile (Befreiung von Körperschaft- und Gewerbesteuer auf Gesellschaftsebene) sowie die verbindliche Gewinnausschüttungsquote aus. Anleger profitieren darüber hinaus von einer hohen unternehmensseitigen Transparenz sowie der mit der Börsennotierung verbundene Handelbarkeit der Anteile.

Damit eine Aktiengesellschaft den deutschen REIT-Status erlangen kann, muss sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zu nennen wären hier u.a.:

  • tickmark Börsennotierung
  • tickmark > 90 % Ausschüttungsquote des HGB Jahresüberschusses
  • tickmark > 15 % Streubesitzquote
  • tickmark > 45 % Eigenkapitalquote
  • tickmark > 75 % des Vermögens muss in Immobilien investiert sein
  • tickmark < 10 % direkt gehaltene Anteile je Aktionär
  • tickmark > 75 % der Erträge müssen aus Immobilienbewirtschaftung stammen

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